CSU verhindert Monstertrasse durch Bayern

Seehofer setzt sich durch: Statt vier Trassen nur eine Anbindungsleitung

CSU-Chef Horst Seehofer hat beim Energiegipfel in Berlin bayerische Interessen knallhart durchgesetzt. Nur durch die Hartnäckigkeit der CSU ist der Netzausbau jetzt geprägt von Bürgerfreundlichkeit, Trans-parenz unddem Schutz von Landschaft und Natur.

 

Parteivorsitzender Horst Seehofer zu den Ergebnissen: „Ich bin rundum zufrieden. Wir haben die Kernanliegen Bayerns durchgesetzt: Es ist sehr erfreulich, dass Irsching, das modernste Gaskraftwerk der Welt, weitergeführt wird. Sämtliche Monstertrassen sind vom Tisch. Wir haben die maximale Reduzierung von Trassenneubauten erreicht. Die Beschlüsse sind deshalb sehr geeignet, die Energiewende zum Erfolg zu führen - zu einem deutschenErfolgsmodell mit Vorbildcharakter weltweit.“

 

Die Ergebnisse des Energiegipfels im Einzelnen:

 

Keine Monstertrasse: Die CSU hat durchgesetzt, dass der Südost-Link, der quer durch Bayern verlaufen sollte, nicht kommt. Stattdessen wird bestehende Infrastruktur ertüchtigt. Zudem wird der Endpunkt nicht Gundremmingen sein, sondern Landshut.

Unterfranken wird keine „Trassendrehscheibe“: Der Suedlink verläuft nicht durch Unterfranken! Damit wird Unterfranken nicht wie von Gabriel geplant zur „Trassendrehscheibe“ Deutschlands. Statt vier Trassen nach Grafenrheinfeld wird es nur eine Anbindungsleitung geben. Die besonders schützenswerte Rhön wird nicht mit einer Trasse durchtrennt.

 

* Vorrang für Erdverkabelung: Erdkabel sind die Regel, Oberleitungen die Ausnahme!

Leitungskilometer werden um 93 Prozent reduziert: Gabriels erster Vorschlag hätte für Bayern 420 Kilometer neue Stromtrassen bedeutet. Die CSU hat sich durchgesetzt: Die neuen Leitungskilometer konnten um 93 Prozent auf nur noch etwa 30 Kilometer reduziert werden!

 

* Umweltfreundliche Gaskraftwerke: Unser hochmodernes und umweltfreundliches Gaskraftwerk in Irsching (Pfaffenhofen) bleibt am Netz, zusätzlich werden mit Leipheim (Günzburg) und Haiming (Altötting) zwei neue geschaffen!

 

* Energetische Gebäudesanierung kommt: Die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung kommt! Die Streichung des Handwerkerbonus zur Gegenfinanzierung ist vom Tisch.

 

* Neuverhandlung über Atommülllagerung: Der Plan von Bundesumweltministerin Hendricks, ohne Absprachen Atommüll in Bayern zu lagern, ist vom Tisch. Es gibt keine Entscheidung über die Lagerung von Atommüll, ohne dass Bayern mit am Tisch sitzt!

 

CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer begrüßte die Ergebnisse des Energiegipfels: „Top Einigung zur Energiewende in der Berliner Koalition! Die Vereinbarung ist für Bayern und die CSU ein größtmöglicher Erfolg in jeder Beziehung. Die zwei Monstertrassen durch Bayern sind tot! Bei dem Netzausbau heißt die Formel jetzt: 2 minus maximal XXL.“

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