Journalismus - öffentliche Meinung und veröffentlichte Meinung

Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern!
Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern!

( Quelle Wikipedia)  "Das Journal = Zeitung, Tagebuch, ist ein journalistisches Produkt. Es unterscheidet sich von einem Magazin ursprünglich dadurch, dass es täglich produziert wird und meist tagesaktuelle Inhalte enthält. Im angloamerikanischen Sprachgebrauch werden Journal und Magazin, trotz der unterschiedlichen Grundbedeutung, oft synonym verwendet. Dieser Gebrauch hat sich auch im deutschsprachigen Raum verbreitet, so dass Monatsschriften oft als Journale bezeichnet werden. Gehalten hat sich das Verständnis, dass ein Journal überwiegend tagesaktuelle Informationen bietet.

 

Ein Journalist ist jemand, der sich „hauptberuflich an der Verbreitung und Veröffentlich- ung von Informationen, Meinungen und Unterhaltung durch Massenmedien beteiligt“ (so Deutscher Journalisten-Verband). Die Berufsbezeichnung Journalist ist in Deutschland rechtlich nicht geschützt und darf auch ohne entsprechende Ausbildung geführt werden. Journalisten arbeiten in einer Vielzahl von Tätigkeiten und Funktionen wie Korrespondent, Redakteur, Reporter, Chef vom Dienst, Bildredakteur, Kolumnist, Feuilletonist, Leitartikler, Fotojournalist, Videojournalist oder Moderator.

 

Journalisten arbeiten für unterschiedliche Medien: Printmedien wie Zeitungen, Zeitschriften und Anzeigenblättern, aber auch im Hörfunk und Fernsehen, in der Öffentlichkeitsarbeit sowie für Nachrichtenagenturen oder Pressebüros von Wirtschaftsunternehmen, Behörden oder Organisationen oder auch im Online-Journalismus bei Online-Redaktionen. Sie arbeiten auf lokaler Ebene oder auch weltweit als Reporter oder Auslandskorrespondent. Es gibt freie Journalisten und angestellte Journalisten. Von den 45.000 festangestellten Journalisten in Deutschland arbeitet ein Drittel bei Tageszeitungen und ein Viertel beim Rundfunk. Der Rest verteilt sich auf Zeitschriften, Online-Dienste und auf Mitarbeiter in Pressestellen und Agenturen. Nach Branchenstatistiken erzielen diese Journalisten im Durchschnitt ein jährliches Brutto-Einkommen von rund 36.000 Euro, Tendenz derzeit fallend. Neben den angestellten Journalisten gibt es auch rund 40.000 freiberufliche Journalisten."

 

Politische Haltung der Journalisten - "deutlicher weiter links als die Bevölkerung"

Die Befragung einer repräsentativen Stichprobe von 1 536 Journalistinnen und Journal- isten aller Mediensparten ergab 2005, dass sich Journalisten in Deutschland selbst im Durchschnitt links der politischen Mitte verorten. Bündnis 90/Die Grünen genießen die Sympathie eines guten Drittels der Journalisten (35,5 %), gefolgt von der SPD (26,0 %). Ein Fünftel der Journalisten (19,6 %) neigen keiner Partei zu. CDU/CSU (8,7 %) und FDP (6,3 %) finden unter Journalisten deutlich unterdurchschnittlich viele Anhänger.

 

Eine Befragung von 500 repräsentativ ausgewählten Journalisten in Österreich kam ebenfalls zu dem Ergebnis, dass Journalisten politisch deutlich weiter links stehen als die Gesamtbevölkerung. 34 Prozent der Medienleute nannten die Grünen als die ihnen am nächsten stehende Partei. (Die Dunkelziffer dürfte jedoch noch höher sein. Die ÖVP kam auf 14 Prozent, die SPÖ auf neun.

gegr. 1978

Landtagswahl Bayern

CSU         37,2 %

Grüne      17,5%

FW          11,6 %

AfD          10,2 %

SPD           9,7 %

FDP           5,1 %

(Wahlergebnis 14.10.18)

Umfrage Bund

CDU/CSU      29,0 %

Grüne           17,0 %

AfD               15,0 %

SPD              15,0 %

Linke            10,0 %

FDP               10,0 %

(INSA  11.12.2018)

Vgl. BT-Wahl 25.9.2017:

CDU/CSU      32,9 %

SPD              20,5 %

AfD               12,6 %

FDP               10,7 %

Linke              9,2 %

Grüne             8,9 %

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