Christenverfolgung in Deutschland?

Müssen sich Christen in Zukunft in unserem Land verstecken?

 

Christliche Flüchtlinge sind in deutschen Immigranten-unterkünften immer wieder massiven Übergriffen durch Muslime ausgesetzt.

Die Hilfs- und Menschenrechtsorganisationen AVC (Aktion für verfolgte Christen und Notleidende), IGFM (Internationale Gesellschaft für Menschenrechte) und Kirche in Not, die international agierende Hilfsorganisation Open Doors sowie der »Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland« (ZOCD) haben sich zusammengeschlossen, um auf die zahlrei- chen Übergriffe gegen christliche Flüchtlinge in deutschen Immigrantenunterkünften hinzu- weisen und von Politik und Behörden ihren wirksamen Schutz zu fordern. Diesen beson- deren Schutz fordern sie auch für andere religiöse Minderheiten wie Jesiden, Bahai und weitere, die derselben Problematik, nämlich der Verfolgung durch Muslime, ausgesetzt sind.

 

Tausende christliche Flüchtlinge von muslimischen Immigranten schikaniert. Aktuell liegt laut dem überkonfessionellen christlichen Hilfswerk Open Doors, das sich weltweit für verfolgte Christen einsetzt, eine Studie vor, die belegt, dass tausende Christen, die vor ihren muslimischen Peinigern aus Syrien oder dem Irak nach Deutsch- land geflohen sind, sich auch in unserem Land aufgrund ihres christlichen Glaubens der islamischen Tyrannei ausgesetzt sehen. So berichteten syrische Christen im Herbst des letzten Jahres gegenüber Journalisten, dass sie nachts im Erstaufnahmelager keinen Schlaf finden würden, da sich dort Anhänger der islamischen Terrororganisation IS befänden. Die Dschihadisten würden jede Nacht bestimmte Koranverse schreien, die schreckliche Erinnerungen in den Christen wachrufen würden. Es seien genau jene Worte, die der IS rufe, bevor er den Menschen den Kopf herunter schneide.

 

»Klima der Angst« Open Doors hatte bereits Mitte März den Berliner Senat aufgrund der zahlreichen Übergriffe gegen christliche Flüchtlinge in deutschen Immigrantenunterkünften darauf hingewiesen, dass dringender Handlungsbedarf bestehe. Nun fordert Markus Rode von Open Doors politisches Handeln ein. Es herrsche ein »Klima der Angst« unter den nichtmuslimischen Flüchtlingen. In der vorgestellten Studie sei nachgewiesen, dass bei den 231 dokumentierten Fällen von Diskriminierung über Körperverletzung bis hin zu sexuellen Übergriffen und Morddrohungen alles vorhanden sei. Und dies, so Rode, sei nur »die Spitze des Eisbergs«.

 

Übergriffe durch türkisch- und arabischstämmiges Wachpersonal Die Unter-suchung durch Open Doors bestätigt diese Analyse. Bei den 231 befragten Christen, die großenteils aus dem Irak, Afghanistan und Syrien geflohen sind, waren 199 Konvertiten. 204 Personen gaben an, von anderen Immigranten aus religiösen Gründen angegriffen worden zu sein. Am häufigsten wurde von Beleidigungen gegen die christlichen Flüchtlinge berichtet, gefolgt von Körperverletzungen. 73 Personen wurden persönlich oder deren Familien mit dem Tode bedroht.

 

Die Hälfte beklagte zudem Übergriffe durch Wachpersonal. Dass es sich bei den Über- griffigen um türkisch- und arabisch stämmige Sicherheitsleute handelt, berichtete Welt- Online Mitte Januar. So wurden christliche Iraner von arabisch stämmigen Wachleuten mit den Worten »Die Bibel ist haram« in einer Sammelunterkunft in Oberursel zusammen-getreten. Seither wurde immer wieder von christenfeindlichen Wachleuten, die über keinerlei »interkulturelle Kompetenz« verfügen, berichtet. Zudem, so die Berichterstat- tung, würde dieses Sicherheitspersonal wegsehen, wenn Christen von Muslimen schikaniert würden.

 

40 000 christliche Flüchtlinge durch Muslime bedroht ‒ Rechtsstaat überfordert Die Einschätzung der enormen Bedrohungslage für Christen wurde von Volker Baumann, Sprecher der »Aktion für verfolgte Christen und Notleidende« (AVC), bestätigt. Nach Schätzungen von AVC werden in Deutschland bis zu 40 000 Flüchtlinge aufgrund ihrer religiösen Überzeugung drangsaliert. Anfang Februar hatten AVC-Vertreter eine Petition an Peter Tauber, den Generalsekretär der CDU, übergeben, indem die politisch Verantwort-lichen aufgefordert werden, die Lage von christlichen Flüchtlingen in Deutschland zu verbessern, um sie vor Übergriffen durch Muslime in Sammelunterkünften zu schützen.

 

Bei der Vorstellung des aktuellen Berichts des internationalen christlichen Hilfswerks Open Doors zu den massiv zunehmenden religiös motivierten Übergriffen gegen christliche Flüchtlinge in deutschen Unterkünften durch Muslime resümiert die Organisation, dass der deutsche Rechtsstaat mit der Situation überfordert sei.

 

Müssen sich Christen in Zukunft in unserem Land verstecken? Flüchtlinge könnten nur Anzeige erstatten, wenn sie sofort aus den Heimen geholt würden, so der Sprecher der Organisation. Jedoch würde ein Großteil der christlichen Flüchtlinge und anderer religiöser Minderheiten die Vorfälle nicht melden, da diese eine weitverbreitete Angst eint, dass Todesdrohungen gegen das eigene Leben und gegen im Heimatland verbliebene Angehörige umgesetzt werden. Die Erfahrung, dass eine Anzeige nichts bewirkt und zu einer noch stärkeren Bedrohung und weiteren Übergriffen führt, hält die Betroffenen ebenso von Anzeigen ab wie die benannte Erfahrung, dass der muslimische Wachschutz mehrmals selbst zum Täter wurde und muslimische Übersetzer die Schilderungen der Vorfälle nicht wahrheitsgemäß übersetzten.

 

Die Ersteller der Erhebung fordern, dass die jeweilige Religionszugehörigkeit von Immi- granten bei der Erstaufnahme registriert werden müsse. Für Opfer von Verfolgung und Diskriminierung sei eine getrennte Unterbringung notwendig. Der Einsatz von nicht-muslimischen Übersetzern müsse erhöht und der Anteil an muslimischem Wachpersonal drastisch gesenkt werden. Bei der Belegung der Unterkünfte müsse dafür Sorge getragen werden, dass der Anteil an Christen oder anderen religiösen Minderheiten ebenso groß sein müsse wie jener von Muslimen. Jedoch dürfte diese Forderung nahezu unerfüllbar sein, da sich der muslimische Anteil an den hereinströmenden Immigranten auf die 90-Prozent-Marke zubewegt.

Medien-Spiegel

 

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