2017 - Mutiger eintreten für unsere christliche Werte!

Das Kreuz noch ein Symbol? Der gekreuzigte Jesus ein "Lattengustl?"

Das Kreuz gehört zum Christentum
Das Kreuz gehört zum Christentum

Auch das ist eine Botschaft zur Jahreswende:

Über 100 Millionen Christen werden derzeit weltweit diskriminiert, bedroht und verfolgt!

Bei allen weltlichen Freuden bei den zurückliegenden Festtagen sollte man sich Gedanken über den eigentlichen Sinn dieses christlichen Festes machen.

Viele Christen sind verunsichert. Das fragwürdige Verhalten unserer obersten deutschen, christlichen Würdenträger bei ihrem Besuch des jerusalemer Tempelberges ist hierzu auch nicht gerade hilfreich.  

 

Dass die beiden Bischöfe auch zu den antichrist-lichen Vorgängen an der von Deutschland wesentlich mitfinanzierten Elite-Schule in der Türkei sprachlos bleiben, ist ebenso nicht gerade motivierend für viele Christen in unserem Lande, die ihren Kirchen ohne- hin schon kritisch gegenüberstehen.

 

Der bayerische SPD-"Spitzenpolitiker" Florian Pronold bezeichnete den geschundenen Christus am Kreuz einst gar als "Lattengustl". Die Einladung an die beiden Kirchen-Oberen zur SPD-

Klausurtagung und noch mehr gar die Beteilung der beiden, ist aber doch mehr als fragwüdig.

 

Wir brauchen wieder mehr Mut im Lande, aufrichtig und entschlossen für unsere christlichen Werte einzutreten. Keine Scharfmacherei ist erwünscht, aber auch keine  Toleranz der Intoleranz! Im Nahen Osten ist durch Verfolgung, Mord und Flucht der Anteil der Christen von 20 Prozent auf unter 3 (!) Prozent gesunken - so ganz unbemerkt von der Öffentlichkeit und unkommentiert von unseren Meinungsmachern und Sprachpolizisten.

 

Zur frohen Botschaft des Christentums gehört neben Glauben und Liebe aber auch das Prinzip Hoffnung. So dürfen wir unseren Lesern und Freunden Gesund- heit, Glück, Zuversicht und Gottes Segen für ein hoffentlich friedvolleres Neues Jahr 2017 wünschen.

Redaktion Schliersee-Kurier

 

PS: Nachstehend ein hochaktueller Artikel von Alexander Kissler. Er ist Ressortleiter  beim Monats-Magazin CICERO und Verfasser zahlreiche Sachbücher, u.a. ´Wie das Fernsehen uns verblödet´, ´Der aufgeklärte Gott. Wie die Religion zur Vernunft kam´und ´Keine Toleranz den Intoleranten. Warum der Westen seine Werte verteidigen muss.´

 

"Entschieden gegen Christenverfolgung vorgehen. Mit Weihnachten rückt auch die Versuchung näher, aus dem Christentum eine Krippenreligion zu machen, nah gebaut an Kitsch, Krempel, Kindlichkeit. Dabei ist das Christentum auch 2016 gewesen, was es immer sein wird: die Religion des Kreuzes. Christen sind die am stärksten drangsalierte religiöse Gruppe. In den Worten des österreichischen Außenministers Sebastian Kurz: „Über 100 Millionen Christen werden weltweit diskriminiert, bedroht und verfolgt. Wir müssen entschieden gegen Christenver- folgung vorgehen, insbesondere im Nahen und Mittleren Osten.“ Warum tun „wir“ es nicht? Warum löst Christenverfolgung keinen Aufschrei aus, keinen Mahn- marsch, keine Solidaritätskundgebung? Die Antwort ist so einfach wie traurig: weil Christen verfolgt werden.

 

Das lethargische „Wir“, von dem hier die Rede ist, besteht größtenteils selbst aus Christen. Es sind getaufte Europäer, die sich einen schlanken Fuß machen, wenn beispielsweise in Ägypten Christen in einem Gottesdienst ermordet werden. So geschah es nun in Kairo, wo 25 Kopten am Ende der Göttlichen Liturgie der Tod bereitet wurde, Frauen und Kindern vor allem, vielleicht genozidal planvoll; ohne Frauen, ohne Kinder keine Zukunft. Rasch verebbte die Anteilnahme nach der Ermordung des katholischen Priesters Jacques Hamel, ebenfalls während eines Gottesdienstes, wo er an Christi stattdessen Opfer nachvollzog, am 26. Juli letztmals und buchstäblich und märtyrerhaft. Die Reaktionsmuster gleichen sich: Auf Abscheu und Empörung folgen Appelle an die Toleranz und Bekenntnisse zur Unumkehrbarkeit friedlicher Koexistenz. Alles richtig, alles einigermaßen sinnlos.

 

Religionsskepsis und Schuldkomplex Wie lautet nun der erste Grund des westlichen Desinteresses am Leid anderer Christen? Die Kopten in der Messe, der Priester am Altar: Sie wurden ermordet, weil sie ihren Glauben praktizierten. Sie waren identifizierbar als Menschen, die das Christentum zu ihrer persönlichen Sache gemacht hatten. Ein solches Naheverhältnis zur eigenen Religion erscheint den meisten Christen des Westens suspekt; als im besten Fall voraufgeklärt, im schlimmsten Fall unvernünftig. Deutschland ist das Land, dessen Bischöfe manchmal das Kreuz ablegen und in Predigten staatsnah politisieren. Was in vielen Ländern der Erde selbstverständlich ist, taugt hier zum Skandal: ein bekennendes Christentum. Die erste Wurzel des Desinteresses liegt in der religiösen Vergesslichkeit des Westens. Wir nehmen unser Herkommen nur ironisch.

 

Wie nah das Vergessen und das falsche Erinnern beieinander liegen, zeigt der zweite Grund. Christen wird, wie Sebastian Kurz zu Recht erwähnt, „insbesondere im Nahen und Mittleren Osten“ das Leben zur Hölle gemacht. Der Durchschnitts-Europäer hat diese Regionen mental abgespeichert als islamische Kernlande, in denen der christliche Westen durch Kolonialismus und Ausbeutung enorme, ja ewige Schuld auf sich geladen habe. Was weniger als zur Hälfte stimmt, aber westlichen Selbsthass nährt. Dass in vielen Ländern des Halbmonds Christen die längere Geschichte haben, dass sie vertrieben werden sollen aus angestammten Landen, wiegt in dieser Perspektive weniger als die Legende vom christlichen Eindringling. Der eigenen Religion traut man alles zu und vornehmlich das Schlechte. Die zweite Wurzel des Desinteresses an der Christenverfolgung ist der westliche Schuldkomplex.

 

Christenverfolgung durch Muslime. Am offensichtlichsten jedoch ist der dritte, der zugleich am wenigsten thematisierte Grund. Es handelt sich mehrheitlich um Muslime, die Christen verfolgen. Dadurch wird die Tat nicht besser oder schlimmer als in jenen Fällen, in denen nationalistische Hindus oder atheistische Regimes diskriminieren – aber heikler und bedrängender. Sie rückt näher. Der „Krieg gegen Christen in der arabischen Welt“ wird, wie der Al Arabiya-Journalist Hisham Melhem beklagt, von Muslimen wie Christen öffentlich geleugnet. Warum? Aus Angst. Aus Angst, sich den Vorwurf des Rassismus zuzuziehen; aus Angst aber auch, sonst das Fernglas der Betrachtung gegen die heimische Brille eintauschen zu müssen. Muslime bilden eine wachsende Bevölkerungsgruppe im Herzen des Westens. Man erfuhr jüngst, „christliche Flüchtlinge aus dem Nahen Osten“ wer- den an deutschen Schulen von „muslimischen Mitflüchtlingen“ gemobbt – mit dem schlimmen Resultat, dass ein Gemobbter die Schule verlassen musste und die Mobber verblieben. In Österreich drängt derweil eine „Generation Haram“ auf isla- mische Verhaltens- und Bekleidungslehren unter Jugendlichen und etabliert „eine neue Verbotskultur mitten in Wien“. So kehren sich die Zeiten in ihr Gegenteil.

 

Auch das kommende Jahr dürfte indes im Zeichen der Christenverfolgung stehen. Da ist Leisetreterei aus Angst, aus einem Schuldkomplex, aus religiöser Vergess-lichkeit die allerschlechteste Reaktion. Das Böse verschwindet nicht, wenn man ein Tuch darüber legt. Gefragt sind Klarheit, Wahrheit, Bekennermut. Zumindest das ließe sich 2017 von Martin Luther lernen."

gegr. 1978

Landtagswahl Bayern

CSU        37,2 %

Grüne     17,5%

FW          11,6 %

AfD          10,2 %

SPD           9,7 %

FDP           5,1 %

(15.10.18)

Umfrage Bund

CDU/CSU      27,0 %

AfD               18,0%

Grüne           16,0 %

SPD              15,0 %

FDP              10,0 %

Linke            10,0 %

(GMS  11.10.2018)

Vgl. BT-Wahl 25.9.2017:

CDU/CSU      32,9 %

SPD              20,5 %

AfD               12,6 %

FDP               10,7 %

Linke              9,2 %

Grüne             8,9 %

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